Als ich mich 2003 zum ersten Mal intensiv mit Open Source theoretisch auseinandergesetzt habe, war ich begeistert, dass es so etwas überhaupt gibt und welche Kraft und Schönheit dahinter steckt. Deshalb habe ich mich in den letzten Jahre immer gefreut, wenn ich sehen konnte, dass diese Prinzipien auf viele unterschiedliche Bereiche übertragen wurden und sie wie bspw. in den Creative Commons eine konkrete Ausformung erfahren haben. Ein Bereich, den ich dabei vermutlich aus mehreren Gründen nie am Radar hatte, waren Schriften. Und tatsächlich gibt es für Schriften die Open Font License als kleine Schwester der Creative Commons und GNU Public License. Die OFL wurde von der Non-profit Organisation SIL Foundation 2005 veröffentlicht. Das Ziel ist es, Sprachen mit offenen Schriften darstellen zu können. Eine weitere Lizenz, die für Schriften verwendet wird, ist die GNU Free Documentation License. Die Vorteile liegen dabei (wie immer bei Open Source) auf der Hand: die freie und kostenlose Nutzbarkeit von Schriften für Text, Software und alles, das irgendwie Schrift darstellen kann oder muss.

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